Was sind Fossilien?

Woher stammt das Wort „Fossil“?

Im klassischen Sinne leitet sich das Wort Fossil von fossiliert ab, einer Mineralisierung einstiger Gegenstände oder Lebewesen. Doch nicht jedes Fossil weist mineralisierte Knochen auf, manche bestehen einfach als Abdrücke einstiger Ablagerungen. So kann ein Fossil also mit verschiedenen Facetten aufwarten. Allerdings benötigen sowohl Abdrücke als auch mineralisierte Produkte im Gestein viele Jahre und Druck, um zu einem echten Fossil zu werden. Zudem müssen die Ausgangsbedingungen stimmen, damit sich ein Fossil bilden kann.

Hierfür sind hundert Tausende bis Jahrmillionen von Jahren nötig.


Ein Fossil entsteht:

Zunächst einmal müssen die Objekte sich an einem Ort befinden, an dem eine Fossilierung potenziell möglich ist. Dies könnte eine Schlammgrube sein, der Meeres- oder Seeboden oder ein weicher Strandabschnitt.

Wenn im günstigen Falle nun weitere Ablagerungen über das Objekt erfolgen, schützen diese es vor einer Zerstörung durch Fraßfeinde oder natürliche Erosion via Wind und Wetter. Weitere Überlagerungen von Sedimenten erhöhen den Druck auf das Objekt und so wird über längere Zeit aus Sand festes Gestein und aus einem eingeschlossenen Objekt ein Fossil als Zeuge für die Nachwelt.

Trotz höchstwahrscheinlich sehr seltener Entstehung von Fossilien, da diese eine ideale Umgebung benötigen, fanden Forscher bereits zahlreiche Exemplare, wie hunderte diverser Dino-Arten belegen können.

Dies führt dazu, dass Wissenschaftler von einer extrem hohen Biodiversität vor knapp 160 Millionen Jahren ausgehen, die dazu führte solch eigentlich seltene Fossilien in hoher Masse zu produzieren.