Markus Walser (Wangs/SG): Mit Hartnäckigkeit, Ausdauer und vielen Helfern hoch hinaus

Fast zwanzig Jahre stand die ehemalige Militärseilbahn bei Sargans still. Ohne Markus Walser und vielen Freiwilligen hätte sie nicht überlebt. Heute transportiert sie Wanderer auf die Palfries -Hochebene.

Von der militärischen zur zivilen Nutzung

Die Armee baute die Bahn im Zweiten Weltkrieg als Teil der Festung Sargans. Als das Militär 1998 die Festung ausser Dienst stellte, wurde die Gondelbahn für die zivile Nutzung freigegeben.

Ein Verein zur Belebung der Bahn hatte sich gebildet. Als Walser das Präsidium übernommen hatte, sah die Zukunft der Bahn mit ihren zwei Achter-Gondeln düster aus: Hohe Kosten sowie technische und juristische Fragen schienen unüberwindbare Hürden zu sein.

Die Freiwilligen sind die eigentlichen Helden

Dennoch übernahm Markus Walser das Ruder mit viel Optimismus. 2016 war das Ziel erreicht: Die Seilbahn ging wieder in Betrieb. Dies gelang dank motivierter Freiwilligenarbeit, hartnäckiger Ausdauer und einer durchdachten Öffentlichkeitsarbeit. 

Heute gehört die Palfries-Seilbahn zum nationalen Inventar historischer Seilbahnen. Die Fahrtstrecke bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Wasserfälle des Ragatscher Bachs. Oben, auf der Hochebene Palfries, warten eine spektakuläre Aussicht und ein Netz von Wanderwegen.

Als Walser 2017 von «Radio SRF1» und «Schweiz aktuell»  zum Helden des Alltags gewählt worden war, bemerkte er bescheiden, dass eigentlich das gesamte Team die Helden seien.

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