«Offene Tore» zu historischen Wohnhäusern in der ganzen Schweiz

Haus von Moos in Malans

2018 ist das Europäische Kulturerbejahr. Auch in der Schweiz beteiligen sich zahlreiche Organisationen mit einer Vielzahl von Projekten daran. So laden Mitglieder von Domus Antiqua Helvetica, der Schweizerischen Vereinigung der Eigentümer Historischer Wohnbauten, Ende Mai mit der Aktion «Offene Tore» zum Besuch ihrer Häuser und Gärten ein.

Was bewegt jemanden dazu, in ein altes Bauernhaus einzuziehen? Wie lebt es sich heutzutage in einem Schloss? Antworten zu diesen und weiteren Fragen geben Eigentümerinnen und Eigentümer von schützenswerten Wohnliegenschaften, die am letzten Mai-Wochenende ihre Tore öffnen.

Wer sich für das gebaute Kulturerbe der Schweiz interessiert kann am Samstag/Sonntag, 26./27. Mai seine Blicke in privat bewohnte Altstadthäuser, Bauernhäuser, Schlösser oder in die dazu gehörigen Parks und Gärten werfen. Rund 80 derartige Liegenschaften in allen Landesteilen – vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert – sind im Rahmen von Besichtigungen und Führungen für das Publikum geöffnet.

Die Bewohnerinnen und Bewohner berichten den Besuchern über die Geschichte ihrer Häuser, sie erläutern die kunsthistorischen Zusammenhänge, und sie schildern ihre Erfahrungen vom Leben in historischen Gemäuern. Das Ziel dieser «Offenen Tore» ist nicht nur, eigenes Erleben mitzuteilen, sondern auch das Verständnis für die ideellen Werte von Baudenkmälern in Privatbesitz und für die damit verbundenen Aufgaben zu wecken.

Wer sich für solche kostenlosen Besuchsmöglichkeiten interessiert, kann sich mittels dieses Links über die «Offenen Tore» in seiner Region informieren und sich online anmelden: www.domusantiqua.ch/offenetore

Das Programm einer interessanten Fachtagung am 25. Mai in Chur zum Thema «Ensembleschutz im Spannungsfeld des Nutzungswandels» finden Sie zudem hier: https://bit.ly/2J2yJLT