Hier lebt altes Handwerk

Vergolden

Wissen und Können von Handwerkerinnen und Handwerkern sind zentral, wenn es um den Erhalt historischer Baudenkmäler geht. Anders als bei modernen Bauten, wo die grossflächige Bearbeitung und der Einsatz von Maschinen für Schnelligkeit und Präzision sorgen, sind bei älteren Bauwerken besondere Handfertigkeiten sowie Kenntnisse im Umgang mit früheren Werkzeugen und Materialien gefragt. Damit dieses Wissen nicht verloren geht und die Eigentümerinnen und Eigentümer von historisch bedeutenden Bauten auf kompetente Fachleute zugreifen können, gibt es den Lehrgang Handwerker/in in der Denkmalpflege. Er richtet sich an Berufsleute aus verschiedenen Bauberufen und wird mit einem eidgenössischen Fachausweis abgeschlossen.

In losen Abständen lädt die Veranstaltungsreihe «Hier lebt altes Handwerk» der Alumni-Vereinigung «Forum Handwerk in der Denkmalpflege» auf aktuelle Baustellen ein und ermöglicht einen Einblick in die Welt verschiedener historischer Handwerkstechniken. Die Reihe startet am 7. März mit einer Präsentation der aktuellen Restaurierungsarbeiten der historischen Goll-Orgel in der reformierten Kirche Flawil

Handwerker/innen in der Denkmalpflege forschen zur Entstehung und zum Kontext eines Objekts und prüfen die Zusammensetzung sowie den Zustand der Materialien, um dann handwerkliche Lösungen zu entwickeln, die der bisherigen Geschichte des Bauwerks gerecht werden. Oft geht es dabei nicht nur um den Erhalt der alten Bausubstanz, sondern auch um eine Kombination von traditionellem Handwerk mit modernen Elementen. Zum Beispiel, wenn ein Bau erweitert oder umgenutzt wird.

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